Am 27.08.13 tagte zum ersten Mal der neu geschaffene Ausschuss Umwelt und Energie und dokumentierte mit klaren richtungsweisenden Beschlüssen nach sachlicher Diskussion seine Berechtigung.

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik “ kommunale Klimaschutzkonzepte“ und einem Überblick über die Ist- Situation der Gemeinde Timmendorfer Strand, widmeten sich die Ausschussmitglieder alsbald dem wichtigen Thema Blockheizkraftwerk ( BHKW) Schwimmbad Niendorf/ Ostsee.

Ein BHKW nutzt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, heisst hier nichts anderes als das Abwärme der Stromerzeugung zur Erwärmung des Wassers genutzt werden kann.
Weitere Strombedarfsquellen der Gemeinde rund um das Schwimmbad Niendorf/ Ostsee sind festzustellen(z.B.  Beleuchtung des Niendorfer Balkons, der neu geplanten Seebrücke) und können von einem BHKW profitieren.
Thematisiert wurde auch eine mögliche Anbindung anliegender externer Nutzer, die weitergehende wirtschaftliche Vorteile bringen könnte.

Aus Sicht der WUB stand jedoch die zeitnahe Umsetzung des Projekts bei überschaubarer Investition, die Planungssicherheit sowie die Entlastung des Gemeindehaushalts durch die ökologisch sinnvolle Nutzung benötigter Energie im Vordergrund.
Die Prüfung der Anbindung Externer zum jetzigen Zeitpunkt hätte zu einer unerwünschten weiteren Verzögerung der Projektplanung geführt. Sinnvoll erschien daher, durch eine modulare Planung sich die spätere Erweiterung des Kern – BHKWs auf weitere Nutzer offen zu halten.
 
Der Ausschuss verständigte sich sodann auf die Planung dieser sogenannten modularen „kleinen“ Lösung, um eine weitere Verzögerung dieses wichtigen Projektes zu vermeiden. Die Gemeinde erhielt den Auftrag, die Planungen in diesem Sinne nun durch Beauftragung eines externen Planers voranzutreiben. Eine zügige Bearbeitung wurde zugesichert.

Weitere Themen waren die Optimierung der Pflege des Kurparks Niendorf. Die WUB sprach die verbesserungsfähige Baumpflege sowohl hinsichtlich der Neuanpflanzungen und des Baumaltbestandes an. Insoweit wurde speziell auf die vertrockneten Neuanpflanzungen im Bereich der Promenade und den seit Jahren nicht gepflegten Altbestand in der Bahnhofstrasse hingewiesen. Trotz des personellen Engpasses innerhalb der Verwaltung wurde von dort zugesichert, dass dieses Thema nun zeitnah bearbeitet würde.